Human Requiem

Der Rundfunkchor Berlin bietet etwas Besonderes: Eine choreografierte „Verkörperlichung“ des Deutschen Requiems von…

28. Januar 2012
Human Requiem

Der Rundfunkchor Berlin bietet etwas Besonderes:

Eine choreografierte „Verkörperlichung“ des Deutschen Requiems von Johannes Brahms zu schaffen, bei diesem Werk einmal Text, Klang, Körper und Raum miteinander in Beziehung zu setzen, ist ein lang gehegter Traum von Jochen Sandig. Im neuen szenischen Broadening-Projekt des Rundfunkchores Berlin wird er ihn gemeinsam mit Sasha Waltz verwirklichen. Brahms’ Requiem ist keine Totenmesse, weshalb der Text auch nicht der katholischen Liturgie folgt. Es will den Lebenden Trost spenden. Sein Thema ist die Vergegenwärtigung unserer Vergänglichkeit, die Bedeutung des Todes, die Trauer, aber auch deren Überwindung. Der Blick bleibt dem Leben zugewandt. In der Gemeinschaft von Singenden und Hörenden wird diese Botschaft zu einem raumgreifenden und persönlichen Erlebnis: zu einem „human requiem“. In einem viel zitierten Brief an den Dirigenten der Uraufführung Carl Reinthaler schrieb Johannes Brahms 1867: „Was den Text betrifft, will ich bekennen, dass ich recht gern das ‚Deutsch’ fortließe und einfach den ‚Menschen’ setzte.“

Freitag, 10. Februar 2012 20:00
keine Sitzplätze
Radialsystem V Halle
öffentliche Generalprobe

Öffentliche Generalprobe
Johannes Brahms – "Ein deutsches Requiem"
für Soli, Chor und Klavier zu vier Händen


Konrad Jarnot, Bariton
Marlis Petersen, Sopran
Philip Mayers, Klavier
Phillip Moll, Klavier


Rundfunkchor Berlin
Simon Halsey - Dirigent

Die am Wochenende darauf stattfindenen beiden Aufführunge sind inzwischen ausverkauft.

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